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Performance: Rest Area

Konzept, Regie: Sebastian Lang
Bühnenbild, Raumkonzept, Kostüme: Sarah Haas
Sounddesign: John Gürtler, AudioZooBerlin
Produktionsleitung, Bühnenbildassistenz: Marianne Strauhs
DarstellerInnen: Odine Johne, Michaela Schulz, Vera Streicher, Marilena Netzker, Florian Stamm, Hadi Khanjanpour, Leon Pfannenmüller, Leo fan Kann, Benjamin-Lew Klon, Johannes Frick

Die ununterbrochene achtstündige Freiluftinstallation mit acht Darstellern bildet für einen Tag das unruhig schlagende Herz des Festivals.

REST AREA: Ruhezone und Raststation. Oben und Unten.


Oben: Die Ruhezone Akademiehof, begrünter urbaner Raum, 360-Grad-Freiluftkino.
Unterirdisch: Die Tiefgarage als Raststation für das erschöpfte Automobil. Das Auto, die schmutzige Fantasie des 20. Jahrhunderts, Projektionsfläche für Mobilität, Geschwindigkeit, Männlichkeit, nimmt seine lang verdiente Auszeit und geht ins Kino.

Der Akademiehof und seine Tiefgarage, auf der er heimlich thront, werden für einen Tag zum Spielplatz der Kinder des "Rasenden Stillstands". Filmleinwände ohne Film, Videoüberwachung auf zwei Beinen, ein stillstehendes Auto unterm Rasen, eine wiederkäuende Kuh und weiß vor sich hin rauschende Glaskuben werden beschallt von der sprachlosen menschlichen Stimme.

Eine Entdeckungsreise über das Areal zwischen Filmakademie und Theaterakademie. Ein theatraler Marathon, der den Zuseher immer wieder neu überraschen wird.

Live Scoring

In dieser zehnminütigen interaktiven Performance produzieren Filmmusik-Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg Sounddesign und Musik in Echtzeit live zu Filmbildern. Dazu wurden speziell für diesen Zweck elektronische Instrumente hergestellt, die den atmosphärischen Kosmos des Filmes wiedergeben.
In einer Mischung aus Live-Konzert und Filmvorführung entsteht bei jeder Aufführung ein neues Erlebnis. Die Vorführungen beginnen jeweils zur vollen und zur halben Stunde.
Als interaktives Element dürfen sich experimentierfreudige Zuschauer nach jeder Show selbst an den Instrumenten versuchen und den Film live vertonen.

  • Freitag, 30. Juli 2010, 18 Uhr, Studio 2

Audiovisuelle Performance

von „unerhört“ und Tobias Gallè

Die Band "unerhört" (www.unerhoert-sound.de) produziert Sounds von Ambient-Electro-Jazz bis hin zu trendiger Lounge-Music und schafft dabei ein unerhörtes Klangerlebnis zwischen sphärischem Chill-Out und groovenden Beats. Die beiden Soundtüftler Bastus Trump (Saxophones, Flute, Laptop) und Christophe Kalkau (Keyboards, Synths) mischen dabei Elemente aus Jazz, Funk, HipHop oder Drum’n’Bass und bereichern sie mit ihrer eigenen Klangsprache, pulsierenden Flächen, experimentellen Klängen und Jazz-Improvisationen. Begleitet und unterstützt wird die Band durch akustische Grooves und Beats des Schlagzeugers Maximilian Müller, der wie Christophe Kalkau Filmmusik an der Filmakademie studiert. Um einen Abend unvergesslich zu gestalten, darf nicht nur das Gehörte in Erinnerung bleiben, sondern muss auch die visuelle Sprache beeindrucken. Dazu wird der Motiondesigner Tobias Gallè (www.gleichlang.com) live zum Takt der Musik dreidimensionale Formen und bewegte Grafiken mit Realbildern verschmelzen lassen.

Crossmediale Inszenierung

Moments of Sound and Motion
Konzept, Visuals: Alexander König
Regie, Kamera: Gudrun Weiler
Produktion, technische Koordination: Christian Müller

Der Zuschauer erlebt eine Symbiose aus Mehrfachprojektionen auf unterschiedlichen Flächen, vorproduzierten und live generierten Visuals. Musikalische Darbietungen vermischen sich mit einem voluminösen Lichtfeuerwerk. Im Laufe der Show lernen die Bewegtbilder laufen und verlassen ihre Projektionsflächen, verbinden sich mit der strengen architektonischen Struktur des Hofes und verschmelzen mit der Musik. Das starre Bild wird zu modernen, an Musik gekoppelte Echtzeit-Animationen.

"Moments of Sound and Motion" begibt sich auf Spurensuche nach den Ursprüngen und dem jahrhundertealten Zusammenspiel von Film und Musik, Bild und Ton. Die Aufführung beschreibt die historische Entwicklung und schlägt den Bogen von den Anfängen des Bewegtbildes der Laterna Magica, der im 18. und 19. Jahrhundert so beliebten „magischen Laterne“, über den Stummfilm der Jahrhundertwende bis zu multimedialem Surround-Sound und Show-Effekten des 21. Jahrhunderts.

Internationale musikalische Unterstützung erhält diese Show von Musikern des Pannon Quartetts, das einem der besten ungarischen Orchester aus der europäischen Kulturhauptstadt Pécs entstammt.

Mit Unterstützung der Filmakademie Baden-Württemberg

Eröffnung:

Wiederholung:

"Moments of Sound and Motion"
Trailer
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